Schild in einer Werkhalle mit der Aufschrift Googles must be worn

Augmented Reality – Daten visualisieren wie Tony Stark Teil 1

Viele lieben die Szenen, in denen der Marvel-Held Tony Stark von seinem “Buttler” J.A.R.V.I.S. digitale Informationen direkt vor seinem Auge visualisieren lässt. Er lässt sich die Nachrichten zeigen, browst etwas im Netz und designt nebenher ein neues Gadget für seinen Iron-Man-Suit. Sofort schießt einem der Gedanke in den Sinn: “Wow, wie wäre das wohl, wenn ich so eine Technologie bei mir zu Hause hätte?” Das ist Zukunfts-Musik? Nein, nicht seit den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Augmented Reality! Erfahrt in unserem zweiteiligen Blog-Beitrag, wie Augmented Reality funktioniert und was es für spannende Projekte mit dieser Technologie gibt.

Modell des Körpers wird mit einem Tablet betrachtet, das zusätzliche Informatioenen einblendet.

Medizinstudenten können durch die Augmented Reality ihre Lernerfolge verbessern.

Was ist Augmented Reality?

Stell dir vor, du stehst in einer fremden Stadt in der Fußgängerzone einer Straße mit einigen schicken Restaurants. Du hast Hunger und würdest gerne wissen, welches dieser Restaurants deinen Wunsch nach einem guten Gericht am Besten erfüllen kann. Anstelle jeden Eingang abzuklappern, um dort die Menüs zu studieren, nimmst du einfach dein Smartphone in die Hand und schaust dir die Restaurants durch die Kamera an. Schwubs erhältst du zahlreiche Informationen, wie Preisklasse, Bewertung, Angebot und Bilder von der Einrichtung präsentiert. Das ist Augmented Reality!

Augmented Reality erweitert die reale Welt um digital zugängliche Informationen, die Entscheidungen erleichtern, Arbeitsabläufe beschleunigen oder einem im Alltag helfen. Den Begriff der “Augmented Reality” gibt es seit 1990.  Er wurde vom Boeing Mitarbeiter Tom Caudell eingeführt und beschrieb ein Device, das Arbeitern in der Werkhalle zur Verfügung stand, um auf einem Display zusätzliche Informationen über aktuelle Montageaufgaben zu liefern. Diese Technologie erlaubte Änderungen im Arbeitsablauf schnell zu kommunizieren.

Viele Forschungseinrichtungen beschäftigten sich mit dieser vielversprechenden Technologie und im Jahr 1997 präsentierte die Columbia University in New York das erste mobile Augmented Reality System (kurz MARS). Auf einem großen Display, das an einem klobigen Helm befestigt war, konnte die Person, welche über den Campus lief, nützliche Informationen zu den Gebäuden anzeigen lassen. Gespeist wurde das Display von einem Notebook, das sich der Besucher auf den Rücken schnallen musste.

Im Video ist zu sehen wie Augmented Reality die reale Welt erfasst und diese mit manipulierbaren Objekten, Texten, Fotos, Videos und Grafiken ergänzt. Dafür ist im optimalen Fall kein zusätzliches Device notwendig, denn AR kann mit der aktuellen Hardware von Smartphones berechnet und dargestellt werden. Es gibt aber auch AR-Gadgets, wie die Google Glasses.

Dies sind weitere Anwendungsgebiete für Augmented Reality:

  • Assistenzsysteme für Reparaturen und die Montage
  • das Militär kann Befehle schneller kommunizieren und Informationen über gefährliche Zonen auf dem Schlachtfeld sowie Ziele visualisieren
  • Konstruktionszeichnungen können sofort visualisiert und mit international verteilten Teammitgliedern in Echtzeit verbessert werden
  • digitale Games in der realen Welt (Pokemon Go)
  • Einrichtungsplanung und Architektur
  • Displays, die beim Autofahren Informationen zu Staus, Wegführung oder Verkehrsregeln liefern

Dabei passiert es schnell das Augmented Reality mit Virtual Reality verwechselt wird. Was der Unterschied zwischen diesen beiden Technologien ist, erfährst du in unserem Blog-Post zur Virtual Reality.

Wie funktioniert Augmented Reality eigentlich?

Es existieren drei gängige Formen, um die Augmented Reality zu nutzen. Sie kann durch das Smartphone, die Webcam am Computer oder über ein tragbares Display dargestellt werden. Diese erfassen in der einfacheren Ausführung sogenannte Marker oder QR-Codes (wie oben im Foto). Auf einem Server sind die zugehörigen Informationen hinterlegt und werden anschließend auf dem Display dargestellt. Das echte Iron-Man-Feeling erhält man mit etwas mehr Aufwand, durch die ortsbezogene Augmented Reality.

Prozessbild das Augmented Reality näher erläutert

Prozessbild für die Darstellung eines digitalen Objektes via Augmented Reality [Quelle: augrealitypedia.com]

In dieser schematischen Darstellung ist abgebildet, wie die Augmented Reality erzeugt wird. Zuerst muss das Smartphone exakt seine Position im Raum und die Distanz zum Objekt bestimmen. Dafür verwendet es Sensoren, wie das Gyroscope oder den Accelerometer, außerdem werden GPS-Daten erfasst. Anschließend lädt es die benötigten grafischen Informationen von einem Server und lässt diese über eine App oder den AR-Browser darstellen. Dieser Vorgang ist technisch sehr aufwendig und fordert sehr viel Hardwareleistung, da die Objektwinkel stets neu berechnet werden müssen. Deshalb schlagen AR-Applikationen stark auf die Akkulaufzeit.

Für alle, die sich intensiver mit der Programmierung rund um Augmented Reality interessieren gibt es hier eine kurze Auflistung der verfügbaren Tool-Kits:

  • Vuforia
  • Kudan
  • ARtoolKit (open Source)
  • EasyAR
  • ARKit (Apple)
  • ARCore(Google)

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O 2018 angekündigt, sein Toolkit ARCore wesentlich zu erweitern und Augmented Reality Developern ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um Cloud Anchors, die es möglichen machen mit mehreren AR-Usern gleichzeitig eine AR-Erfahrung zu teilen. Damit lassen sich nun Multiplayer-Games programmieren.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Augmented Reality Technologie und zu coolen Projekten, die bereits realisiert wurden und nutzbar sind, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

Shares-Office mit Laptop, Smartphone und Zeichenblock beim Arbeiten

Umfrage – gebrauchte Office Lizenzen bei Start-ups und Gründern

Als Online-Händler ist es wichtig, seine Kunden und den Markt genau zu kennen, denn wir kommen nicht täglich mit unseren Webseiten-Besuchern ins Gespräch, um herauszufinden, was sie bewegt. Deshalb haben wir uns gedacht eine Umfrage zum Thema “Gebrauchte Office Lizenzen bei Start-ups und Gründern” aufzustellen. Wir wissen, dass bei Start-ups das Budget für Software-Lizenzen sehr gering aufgestellt ist. Wie stehen also die Entrepreneure zu gebrauchten Softwarelizenzen als Alternative?

Aufbau der Umfrage zu gebrauchten Office-Lizenzen für Start-ups und Gründer

Da wir uns nicht sicher waren, wie die Umfrage ankommt, haben wir zuerst eine kleinere Version erstellt, welche die wichtigsten Themengebiete abgrast. Folgende Antwortmöglichkeiten haben wir in die Umfrage aufgenommen:

  1. Wir benutzen Office 365 oder haben uns Office gekauft.
  2. Es gibt gebrauchte Office-Lizenzen?
  3. Wir arbeiten lieber mit einer kostenlosen Alternative (Open Office/Libre Office).
  4. Wir benutzen bereits gebrauchte Office-Lizenzen.
  5. Finger weg von gebrauchten Lizenzen!

Zusätzlich durften die Teilnehmer eigene Antworten erstellen. Diese Umfrage haben wir anschließend in mehreren Facebook-Gruppen mit Start-ups und Gründern gepostet, die zusammen eine Mitgliederanzahl von mehr als 14.000 Personen aufweisen. Dabei müssen natürlich doppelte Mitgliedschaften und die Aktivität der Gruppenmitglieder mit berücksichtigt werden, wodurch die reale Zahl wesentlich kleiner sein wird.

Gebäude von Microsoft mit Logo

Microsofts begehrte Office-Suit hat ihren Preis – sind gebrauchte Office Lizenzen eine Alternative?

Was sagt die Gründerszene zu gebrauchten Office Lizenzen?

Die Umfrage stand einige Tage in den Gruppen und wurde gesehen, kommentiert, geliked und gedisliked. Wir haben viele Antworten erhalten und diese im folgenden Diagramm zusammengefasst.

Stimmenanteile in Prozent

Ergebnis der Umfrage in der Start-up Branche zu gebrauchten Office Lizenzen

Rund 37 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzen bereits eine gekaufte oder gemietet Office Version und bezahlen dementsprechend viel Geld. Wer sich Microsoft Office Professional 2016 zulegen möchte, kann dafür stolze 539 Euro im Microsoft Store bezahlen. Falls die gemietete Version reicht, dann fallen für Office 365 pro Jahr “nur” 105,6 Euro an.

32.5 Prozent sind sich nicht bewusst, dass sie Office auch als gebrauchte Lizenz erwerben können. Dies ist ein recht großer Anteil und spricht viel dafür, dass mehr Aufklärungsarbeit rund um das Thema gebrauchte Software betrieben werden muss.

Für die kostenlose Alternative zum Office Suite, also Open Office oder Libre Office, haben sich bereits 16 Prozent der Befragten entschieden. Da diese Office-Versionen allerdings mit einer wesentlich geringeren Unterstützung im Bereich Team-Arbeit einhergehen und bei der Verwaltung von E-Mails keine Alternative bieten (hier geht’s zu unserem Vergleich von Microsoft Office und Open Office) ist diese Wahl mit Einschränkungen verbunden. Besonders Microsofts Outlook ist ein sehr mächtiges Tool, was im Unternehmer-Alltag nicht fehlen darf.

Rund 5 Prozent der Umfrageteilnehmer raten ganz von gebrauchten Office Lizenzen ab. So gab es in der Kommentarsektion den Einwurf, dass durch gebrauchte Software der Nachweis-Aufwand steige, den das Unternehmen bei einer Lizenzprüfung hat. Erfreulicherweise benutzen aber bereits rund 7 Prozent der Unternehmer eine gebrauchte Office-Lizenz.

Neben unseren vorgegebenen Antworten gab es auch eine neu hinzugefügt, die statt Microsoft Office das Google G Suite empfiehlt. Hier lässt sich in einem zukünftigen Blog-Beitrag nochmal genauer hinschauen, wie dieses im Vergeleich zu Microsoft dasteht.

Großraumbüro mit belebten Arbeitsplätzen.

Gebrauchte Office Lizenzen für Start-ups und Kleinstunternehmen – 32 Prozent haben davon noch nie gehört!

Fazit zur Umfrage

Die Aussagefähigkeit unserer Umfrage zu gebrauchten Office-Lizenzen bei Start-ups ist mit 43 Teilnehmern nicht fundamental, aber da die Teilnehmer alle aus der Gründer-Szene kommen, gibt sie doch einen Hinweis auf die allgemeine Stimmung zu diesem Thema.

Wenn die Stimmen herausgerechnet werden, die bereits eine gebrauchte Office-Suite benutzen, lieber mit Google G Suite arbeiten oder keine gebrauchte Software einsetzen möchten, dann bleiben ganze 53 Prozent der Umfrage-Teilnehmer übrig, die von einer gebrauchten Lizenz profitieren könnten. Denn sie benutzen entweder die teuere Neuware, bezahlen jeden Monat einen Betrag oder müssen mit einer kostenlosen Alternative leben. Gebrauchte Office Lizenzen reduzieren die Kosten eines Neukaufes um mehr als die Hälfte und sind deshalb besonders für Start-ups lohnenswert.

Für die Zukunft planen wir eine größere Umfrage mit mehr Teilnehmern, um zusätzlich Informationen zu gewinnen. Die Ergebnisse werden wir euch natürlich auch wieder in einem Blog-Beitrag präsentieren.  Dies trägt schließlich auch etwas dazu bei, Unternehmer über die Existenz und Legalität von gebrauchten Software-Lizenzen aufzuklären.

Microsoft Office tritt gegen Open Office in der Arena an.

Microsoft Office vs Open Office – kaufen oder nicht kaufen?

Was früher der Aktenordner im Schrank war, ist heute der Ordner auf der Festplatte. Als Gemeinsamkeit haben sie einen Teil ihrer Füllung – Texte, Tabellen und Präsentationsfolien für private oder gewerbliche Zwecke. Der PC hat das Schreiben und Zeichnen mit dem Stift fast vollständig abgelöst, da der Datenaustausch, das Archivieren und die Wiederherstellung von verloren gegangen Informationen wesentlich effizienter sind. Wer nicht wieder zu Blatt und Stift greifen will, benötigt also eine Office Suite.

Schrank voller Aktenordner Beitragsbild für Monoware Online Shop gebrauchte Office Software

Solche Aktenanhäufungen waren früher normal

Die bekannteste ist Microsoft Office. Laut Microsoft ist auf über 1 Milliarde PCs eine der Versionen von Microsoft Office installiert. Wer Berichte schreiben, Tabellen erstellen, Präsentationen anfertigen und E-Mails verschicken möchte, darf für eine Microsoft Office 2016 Professional Version im Microsoft Shop rund 539 Euro (23.04.2018) ausgeben. Was für große Unternehmen ein annehmbares Übel ist, ist für Kleinunternehmer, Freelancer und Privatpersonen eine hohe Hürde. Das benutzerfreundliche Office ist im Neukauf schlicht zu teuer – eine Alternative muss also her.

Die Suche nach einer kostenlosen Lösung – Open Office

Nach einer kurzen Suche auf Google zu kostenlosen Microsoft Office Alternativen erscheinen schnell Einträge über Open Office. Die Software existiert seit 2002 und wurde von Sun Microsystems als quelloffenes Programm entwickelt. Das heißt, jeder in der Community kann das Programm weiterentwickeln und Verbesserungen dafür schreiben. Oracle übernahm das Projekt von Sun Mircrosystems und brachte eigene Ideen ein, was vielen ehemaligen Entwicklern nicht gefiel. So verließen sie die Community und gründeten, basierend auf dem Open Office Quellcode das Projekt Libre Office. Nichtsdestotrotz, Apaches Open Office entwickelte sich weiter und feierte vor Kurzen seinen 250 millionsten Download.

Open Office hat Vorteile…

Die kostenfreie Office Suite enthält die Module Writer, Draw, Impress, Calc, Base und Math. Die ersten fünf entsprechen den MS Office Modulen Word, Pain, PowerPoint, Excel und Access. Das Modul Math ist ein zusätzlicher Formel-Editor. Beim Download des Suites fällt sofort die leichte Auswahl auf. Kein langes Überlegen, welche Lizenz besser für den eigenen Anwendungsfall geeignet ist. Beim Starten der einzelnen Programme öffnen sich die Herzen der Microsoft Office Nostalgiker, denn das User Interface ähnelt sehr stark dem beliebten MS Office UI vor 2007. Fans des neuen, intuitiven Ribbon-Designs können mit den Drop-Down-Menüs und Toolbars eher weniger anfangen.

Open Office UI im Vergleich mit Microsoft Office

Das UI von Open Office ähnelt stark dem frühen MS Office

Von der Bedienung her ähnelt Open Office stark Microsofts Office Bundle, klar denn es wurde ja auch nach seinem Vorbild entwickelt. Texte können einfach erstellt und ihr Fonts, Größen oder Farben leicht verändert werden. Es gibt Vorlagen, auch wenn hier MS Office wesentlich mehr bietet, und hilfreiche Funktionen für die Arbeit am Dokument. Auch Macros können mit Open Office gebaut werden. Wer ein VBA-Fan ist, wird sich mit Open Office Basic etwas schwer tun, denn dieses benutzt andere Befehle und beide Sprachen sind kaum kompatibel.

OpenOffice [Software Review]

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Kompatibilität ist das Stichwort. Hier punktet Open Office, denn es unterstützt viele Datenformate und erlaubt sogar das Öffnen von Microsofts Dateien. Allerdings kann es zu Formatierungsfehlern kommen. Auch beim Import von .odt-Datein in MS Office kann es zu Fehlern kommen. Da viele Microsofts Suite nutzen, ist dies ein großer Nachteil für Freelancer oder Kleinunternehmer. Der offene Quellcode, der oft als Punkt unter den Vorteilen zu finden ist, ist für die meisten Anwender sicher uninteressant. Wer hat schon die Zeit oder das Wissen sich die Software so hinzuprogrammieren, wie man sie braucht? Aber wenn Fragen zur Nutzung auftauchen, steht die starke Community hinter ihrem Programm und gibt gerne Hilfestellung.

… aber auch Nachteile

Ok, für Einzelkämpfer im Büro oder zu Hause ist das annehmbar, aber wie sieht es mit der Arbeit im Team aus? Wer schon einmal mit Word 2016 einen Bericht erstellt und gleichzeitig mit ein paar weiteren Kollegen aus verschiedenen Ländern das Dokument mit Leben befüllt hat, der wird diese Funktion schmerzvoll missen (außer bei Calc). Nicht einmal eine gute Mobile App gibt es für Open Office, nur eine Desktop-Version für kleine Bildschirme, die absolut nicht “smart” oder mobil wirkt. Demnach ist auch keine Unterstützung für Touch-Screens verfügbar.

Microsoft Office 2016 Design

Der Ribbon Look ist wesentlich Intuitiver

Auch bei der Kommunikation hakt es. Wo Microsoft sein unglaublich mächtiges Tool für den E-Mail-Versand – Outlook – positioniert hat, bietet Open Office keinerlei Unterstützung. Dementsprechend gibt es auch keine Integration, die es erlaubt erstellte Dokumente sofort per Mail weiterzureichen. Kein Outlook, keine Cloud und keine Real Time Collaboration – das sind wesentliche Punkte, die in der heutigen Arbeitswelt eine große Rolle spielen. Im Detail gibt es auch einige kleine Schnitzer, wie unzureichende Vorlagen für Excel-Diagramme oder einen schwachen Spell-Checker. Für eine genaue Übersicht für den Vergleich von Open Office/Libre Office mit Microsoft Office empfehle ich diesen Beitrag.

Die bessere Alternative – Microsoft Office gebraucht Kaufen

Im Vergleich von Open Office mit Microsoft Office zeigt sich, dass Open Office für leichte Arbeiten sehr gut geeignet ist. Es bietet ähnlich viel Power wie das Original und ist perfekt, um schnell mal einen Text zu tippen. Aber wenn es um detaillierte und aufwendige Projekte geht, erschöpft sich die Werkzeugpalllette von Open Office. Für Anspruchsvolle, Freelancer, Selbstständige oder Kleinunternehmen ist Microsoft Office einfach die bessere Wahl. Der Austausch von Dateien fällt viel leichter, das gemeinsame Arbeiten am Projekt wird unterstützt und die Geschäftskorrespondenz kann mit Outlook verwaltet werden.

Die große Hürde mit dem Kaufpreis ist spielend zu nehmen, wenn sich für eine gebrauchte Version entschieden wird. Diese bietet die gleichen Inhalte wie der Neukauf, denn Software verschleißt nicht, und ist um ein Vielfaches günstiger. So gibt es die gebrauchte Microsoft Office 2016 Professional Plus Version bereits für 59,99 Euro bei uns im Monoware Online Shop. Nach dem Kauf erhaltet Ihr den Produkt-Key zugesendet, den ihr bei Microsoft für die Office-Version einlösen könnt. Es handelt sich dabei um eine Dauerlizenz. Bei Fragen wendet Euch einfach an uns, das freundliche Team von Monoware.de!

VR-Brillen am Arbeitsplatz im Büro

Die Zukunft von Virtual Reality und 360 Grad Videos

Auf der größten Messe für Unterhaltungselektronik der CES vom 9. Januar bis 12. Januar gab es wieder viele Stände rund um das Thema Virtual Reality und 360 Grad Videos. Es gibt viele Missverständnisse um diese zwei Technologien und viele Menschen halten sie sogar für ein und dasselbe.

Während die Abgrenzung von Augmented Reality zur Virtual Reality auf der Hand liegt (Erstes nutzt die reale Welt und erweitert diese mit digitalen Inhalten, Zweites schafft eine ganz eigene digitale Welt), fällt dies bei VR und 360 Grad Videos schwerer. Im Folgenden will ich auf den Unterschied zwischen VR und 360 Grad Videos eingehen und das Potenzial dieser Technologien erläutern.

360 Grad Videos vs VR – wirklich so verschieden?

Spielst du ein 360 Grad Video ab, darfst du die Szenen in einem Film betrachten oder ein Urlaubs-Video ansehen. Der Unterschied zum normalen Video ist, dass du in alle Richtungen schauen und die gesamte Video-Umgebung wahrnehmen kannst. Es ist also möglich, zur Seite zu Blicken oder sich umzudrehen. Allerdings hast du keinerlei Option zur Interaktion mit der Umgebung oder kannst dich innerhalb des Videos vor- oder rückwärts bewegen.

360 Grad Videos sind weit verbreitet und es gibt sie bereits bei Facebook, Youtube oder auf Vimeo. Für das Abspielen reicht dein PC aus:

Mega Coaster: Get Ready for the Drop (360 Video)

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Wer intensiver in den Film eintauchen will, der besorgt sich eine VR-Brille und schaut mit ihr das 360 Grad Video an. Dies ist vermutlich auch der Grund, warum viele 360 Grad mit VR verwechseln. Neben reinen 2D Videos gibt es auch schon 3 dimensionale Videos.

Die Virtual Reality hingegen ist kein Video, das abgespielt wird, sondern eine künstliche Welt, in der du dich bewegen kannst. Es ist möglich Objekte zu manipulieren, herumzulaufen und Interaktionen auszuführen. Dabei soll dir die VR das Gefühl vermitteln an einem ganz anderen Ort zu sein.

Mit der Virtual-Reality-Brille tauchst du tief in die digitale Welt ein.

Mit einer VR-Brille im Web surfen.

Um in die Virtual Reality einzutauchen, benötigst du eine VR-Brille, die dich komplett vom Umfeld abschottet. Außerdem gibt es Gadgets, wie die 3D-Maus, den Datenhandschuh und ein Laufband, die bei der Interaktion mit der digitalen Welt helfen. Diese arbeiten auch mit einem Force-Feedback-System. Das heißt, wenn du mit dem Datenhandschuh in der VR etwas berührst, wird beispielsweise durch Vibration dieses Gefühl an deine Hand übermittelt.

Wie weit sind die VR-Brillen entwickelt?

Im Jahr 1968 wurde eine der ersten VR-Brillen der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt mit dem Namen “Damokles Schwert” bestand aus einem großen brillenartigen Aufsatz, der viel zu schwer für einen Kopf war und deshalb mit einem Metallstab von der Decke gehalten werden musste. Der Aufsatz war mit einem Computer verbunden und war in der Lage erste Grafiken zu projezieren.

Von “Damokles Schwert” bis zum ersten Modell der Oculus Rift vergingen mehr als 40 Jahre. Palmer Luckey entwickelte ein Headset, das als weltweit erste VR-Brill über einen 90-Grad-Blickwinkel verfügte. Er entwickelte die Brille weiter und verbaute eine neue Display-Technologie, die den Durchbruch brachte. 2014 kaufte Facebook Oculus VR auf.

Eine Virtual-Reality-Brille von Oculus im Einsatz

VR-Brille von Oculus

Neben den Oculus Brillen gibt es das Google Cardboard Projekt, mit dem man ein Smartphone zu einer VR-Brille umfunktionieren kann, und die HTC Vive. Das Headset erlaubt es dem Nutzer, in einem begrenzten Raum umherzulaufen. Wenn er sich dabei einer Wand nähert, erkennt die Brille diese und zeigt dem Benutzer in der VR ebenfalls eine Wand an.

Welches Potenzial steckt hinter Virtual Reality und 360 Grad Videos?

Wer in Zukunft ein Haus baut, der kann sich vorher beim Architekten einen virtuellen Rundgang mit der VR-Brille vereinbaren. Dabei können Änderungen direkt im digitalen Haus vorgenommen und später in den Plan eingefügt werden. Zusätzlich kann die VR-Erfahrung mit einem 360-Grad-Video der Baustelle oder des Grundstückes ergänzt werden. Aber auch Maklerbüros profitieren von der Technik. Sie können Kunden einen virtuellen Rundgang durch die Immobilien anbieten, bevor man sich vor Ort trifft. Dieser kann auch von Zuhause aus durchgeführt werden.

Tipp für Trekkies: Wie wäre es mit einem virtuellen Rundgang im Filmset der Enterprise?

Auch die Tourismus-Branche wird von VR und 360 Grad Videos verändert. Nun ist es möglich im Reisebüro einen virtuellen Rundgang im gebuchten Hotel vorzunehmen oder sich einige der beliebtesten Ausflugsziele gleich im Büro anzusehen. Die Firma Scene There entwickelt auf diesem Feld einige interessante Projekte:

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Für Musik-Fans, die zu weit weg von den Tourzielen der Lieblings-Band wohnen, könnten virtuelle Konzertbesuche von zu Hause aus per 360-Grad-Live-Stream oder später als 360-Grad-Video zu einer echten alternative werden.

Ein weiteres großes Einsatzgebiet ist der Bildungssektor. Es ist wesentlich anschaulicher, wenn man in Geografie einen anderen Kontinent behandelt, wenn dieser per VR-Brille direkt besucht werden kann. Aber auch eine Reise zum Mond ist mit VR möglich. Physikalische Gesetze, chemische Bindungen und Geometrie lassen sich leichter veranschaulichen, wenn sie durch eine Virtual Reality dargestellt werden.

Natürlich steht die Gaming-Erfahrung mit VR-Brillen im Vordergrund vieler Projekte. Deshalb gehören Sony, Nintendo und Valve zu den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet. Die Spielerfahrung ist wesentlich intensiver, wenn man wirklich umherläuft, Objekte greifen und sich im Spiel umsehen kann. Stell dir beispielsweise vor in Need for Speed durch die Straßen einer real wirkenden Stadt zu fahren.

Fazit

Es gibt zwar einen Unterschied zwischen VR und 360 Grad Videos, aber die Übergänge sind fließend und selbst bei Youtube und Wikipedia werden beide Technologien parallel behandelt. Die Technologie wird die Tourismus-Branche um ein nützliches Tool erweitern und Architekten helfen ihre Ideen zu visualisieren. Da viele finanzstarke Unternehmen seit 2010 damit begonnen haben in die Entwicklung der Virtual Reality zu investieren, sollten erste Projekte für die breite Masse nicht mehr zu lange auf sich warten lassen.

 

Die Blockchain wird einen großen Einfluss auf die Außtausch von Informationen und Transaktionen in der Zukunft haben.

Blockchain – die Technologie der Zukunft?

Kryptowährungen sind seit 2009 bekannt, als der Bitcoin zum ersten Mal gehandelt wurde, und starteten als Geek-Zahlungsmittel, die auf einer neuartigen Technologie der Blockchain beruhen. Seit 2017 boomen die digitalen Währungen und haben an den Börsen immer neue Hochs erkämpft. Mittlerweile existieren über 1000 Cryptocurrencies, wobei der Bitcoin mit einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent die Beliebteste ist. In seinem Boom-Jahr 2017 erfuhr der Bitcoin einen Kurssprung von über 1000 Prozent.

„Blockchain“ ist das Schlüsselwort, das sich hinter den digitalen Zahlungsmitteln verbirgt und einen verschlüsselten, anonymen sowie sicheren Austausch von Transaktionen ermöglicht, ohne einen Mittelsmann, wie die Banken. Doch, was steckt hinter der Blockchain-Technologie und warum setzen selbst die Banken, welche der Bitcoin doch ersetzen will, auf deren Weiterentwicklung?

Wie funktioniert die Blockchain? – eine einfache Erklärung

Wer sich für eine der digitalen Währungen entscheidet, kann über eine Wallet, ein Konto eröffnen. Wallets sind digitale Geldbörsen, die als Clouddienst, App oder USB-Stick sämtliche Kontodaten verwalten. Beim Eröffnen eines Kontos erhält der Benutzer zwei Keys, den Public und den Private Key. Der Public Key ist die Kontonummer, die jeder im Peer-to-Peer-Netzwerk einsehen kann. Der Private Key muss geheim bleiben, denn er beweist, wem das Konto gehört.

Beim Tätigen einer Transaktion werden die Transaktionsdetails, also die Public Keys und die zu überweisende Summe, zusammen mit dem verschlüsselten Private Key (der Signatur) in die Blockchain geschrieben. Die Blockchain ist das Geschäftsbuch der Kryptowährung. Alle Teilnehmer im Peer-to-Peer-Netzwerk erhalten beim Eröffnen eines Kontos das aktuelle Hauptbuch, das ständig fortgeschrieben wird. So ist es möglich, sämtliche Transaktionen bis zur ersten Einzahlung nachzuverfolgen.

Um alle Teilnehmer im Netzwerk mit der neuesten Version der Blockchain auzustatten, muss diese ständig synchronisiert werden.

Peer-to-Peer-Netzwerk in einer Blockchain.

Da alle Teilnehmer des Netzwerkes international verstreut sind, muss sichergestellt sein, dass sämtliche Hauptbücher synchronisiert sind. Sonst könnte ein Teilnehmer seine Bitcoins doppelt ausgeben, da durch die verschiedenen Entfernungen die Information über eine Transaktion nicht jedes Hauptbuch gleich schnell erreicht.

Dieses Problem wird durch eine Warteschleife gelöst, in die sich sämtliche Transaktionen einreihen. Aus dieser Warteschleife werden einzelne Transaktionen entnommen und als Block

in die Blockchain geschrieben. Dies passiert nur, wenn einer der Teilnehmer im Peer-to-Peer-Netzwerk die zugehörige mathematische Funktion gelöst hat. Diese versucht den kryptologischen Hashwert des Blocks zu finden, der nur durch Schätzen ermittelt werden kann. Dafür wird ein spezieller Wert, die Nonce verändert, bis der Hashwert die vorgegebenen Grenzwerte einhält.

Hat einer der Teilnehmer den Wert richtig geschätzt, wird sein Block als Nächstes in die Blockchain geschrieben. Dazu muss die Mehrheit der Teilnehmer im Netz den ermittelten Hashwert anerkennen. Neben der Nonce und der Informationen zu den Transaktionen enthält der Block auch den Hashwert des vorangegangenen Blocks. So wird die Verknüpfung in der Blockchain erzeugt.

Löst einer der Teilnehmer die Funktion und sein Block wird in die Blockchain geschrieben, erhält er dafür einen Anteil der Währung als Belohnung, die zu diesem Zweck neu geschaffen wird. Deshalb bezeichnet sich das Lösen der Funktionen auch als Mining. Die Berechnung eines Blockes benötigt beim Bitcoin ungefähr 10 Minuten und ist an die Rechenleistung im Netzwerk gebunden. Damit sich diese Zeitspanne nicht durch mehr Rechenleistung reduziert, gibt es einen vorgegebenen Schwierigkeitsgrad, der regelmäßig angehoben wird, um im 10-Minuten-Limit zu bleiben.

Wofür kann die Blockchain verwendet werden?

Ok, durch ihre Funktionsweise erlaubt die Blockchain einen anonymen, sicheren und transparenten Austausch von digitalen Währungen. Doch das Potenzial der Blockchain als verteilte Datenbank ist nicht nur auf die Finanztransaktionen beschränkt. Diese Technologie verspricht viel mehr. Es ist möglich, neben reinen Finanztransaktionen auch andere Informationen in dieser Datenbank aufzunehmen. So lassen sich über die Plattform Ethereum Smart Contracts erzeugen, die wie eine App benutzt werden.

Folgende Beispiele verdeutlichen den Einfluss der Blockchain auf die Ökonomie:

Finanzdienstleistungen

  1. Versicherungen: Versicherungen für Umweltkatastrophen können über Smart Contracts automatisiert abgehandelt werden. So erhalten die Investoren beim Nicht-Eintreten des Events ihre Verzinsung. Im gegenteiligen Fall verlieren sie automatisch die investierte Summe. Die Blockchain würde hier einen Großteil der Arbeit von Versicherungsmaklern automatisieren, Broker ersetzen und mehr Transparenz in den gesamten Ablauf bringen. IBM beschäftigt sich intensiv auf diesem Feld.
  2. Weltweiter Geldtransfer: Wer heute international Geld überweisen möchte, muss auf dieses mehrere Tage warten und darf zusätzlich eine hohe Gebühr bezahlen. Die Blockchain erlaubt einen Währungstransfer innerhalb von 24 Stunden bei minimalen Gebühren. Seit 2004 bietet Santander einen vergleichbaren Service an.

Eigentum/Urheberrecht

  1. Grundbesitz: Die Blockchain kann eine öffentlich verfügbare und durch jedes Individuum kontrollierbare Datenbank darstellen, die Eigentum dokumentiert und nachweisbar macht. In der dezentralen Datenbank können Grundrechte festgehalten und Eigentumswechsel archiviert werden.
  2. Urheberrecht: Kodak hat eine Blockchain entwickelt, die Fotos abspeichert und einem Fotografen zuordnet. Jeder, der dieses Foto benutzen möchte, muss einen Betrag in der eigens dafür geschaffenen Kryptowährung bezahlen. Der Fotograf legt dabei die Lizenzbedingungen fest.
Fotos, Texte oder Romane in der Blockchain ablegen und Diebstahl verhindern.

Die Blockchain könnte endlich einen Weg darstellen, wie künstlerische Werke und Patente eindeutig geschützt werden können.

Identität

  1. Reisepass/Ausweis: Github hat 2014 ein Blockchain Projekt veröffentlicht in dem Nutzer Ihr Passfoto abspeichern können. Mit dem Private Key haben Sie nun einen eindeutigen Beweis, dass dies ihr Ausweis ist und können sich damit identifizieren.

Aber auch E-Votings, Crowdfunding, Identitätsmanagement und virtuelle Organisationen lassen sich mit der Blockchain-Technologie verändern.

Fazit

Die Blockchain hat sich so gut entwickelt, dass sich bereits viele Großunternehmen wie IBM, NVIDIA, Intel und auch die Deutsche Bank mit dem Thema beschäftigen. Das Potenzial für Einsparungen, Transparenz und mehr Sicherheit bei finanziellen Transaktionen ist groß. Außerdem gibt es viele weitere interessante Projekte im Bereich Urheberrecht, Identitätsmanagement und Grundbesitz. Nach dem Boom im Jahr 2017 ist jetzt auch das Kapital bei den Start-ups verfügbar, um ihre Entwicklungen zur Reife zu bringen.

Titlebild für den Blogbeitrag zum neuen Posten von Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitales

Dorothee Bär von der CSU wird neue Staatsministerin für Digitales

Die Herausforderungen der Digitalisierung

Am 5. März wurde Dorothee Bär von der CSU zur Staatsministerin für Digitales ernannt. Sie ist die Antwort der Bundesregierung auf die Herausforderungen, die mit dem digitalen Wandel einhergehen. Dorothee Bär hat dabei kein eigenes Ministerium unter ihrer Hand, sondern koordiniert die Bundesministerien für Verkehr, Wirtschaft und das Innere in allen Belangen zur Digitalisierung. Denn weiterhin bleiben Themen zum Breitbandausbau, der Förderung von Internetfirmen und Start-ups sowie die digitale Verwaltung getrennt.

Das es nun eine Staatsministerin für Digitales gibt, ist nicht allein den Koalitionsverhandlungen zuzuschreiben. Bereits vorher haben sich wichtige Verbände und Unternehmen mit einer Petition an die Beteiligten gewendet. Bitkom, eco und Der Mittelstand forderten die Koalitionspartner auf endlich einen eigenen Posten für die Digitalisierung zu schaffen, da es sie sämtliche Lebensbereiche durchwandert und eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist.

Die Staatsministerin für Digitales im Kurzporträt

Dorothee Bär wurde am 19. April 1978 in Bamberg geboren und trat bereits mit 14 Jahren der Jungen Union bei. Ihr politisches Geschickt erbte die Bayerin von ihrem Vater, der in ihrem Heimatort Ebelsbach Bürgermeister war. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften. Seit 2002 ist Dorothee Bär Abgeordnete im Bundestag und gleichzeitig bis 2013 stellvertretende Generalsekretärin und Sprecherin für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Anschließend wechselte die CSU-Politikerin als Staatssekretärin in das Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur.

Demnach hat Dorothee Bär bereits einige Erfahrung zum Thema Digitalisierung gesammelt und ist zudem eine der wenigen Politiker, die sich in den sozialen Medien ausgiebig präsentieren. Auf Twitter folgen der Staatsministerin mehr als 70000 Accounts und auf Instagram ist sie mit 10000 Follower bereits genauso berühmt, wie manch ein Fashion-Blogger. Auch in den Koalitionsgesprächen war Dorothee Bär wesentlich an den Verhandlungen zum Thema Digitalisierung involviert. Ihre Zugewandtheit zum Thema Digitales zeigt sich auch darin, dass sie bekennende Gamerin ist und in der Jury des Deutschen Computerspielepreises sitzt.

Dorothee Bär stellt die Gewinner des Computerspielepreises 2017 vor.

Die CSU Politikerin Dorothee Bär engagiert sich für den eSport. Quelle: Clap-Club

Welche Visionen hat die CSU-Politikerin für die Digitalisierung?

Die neue Staatsministerin für Digitales hat bereits einige Ankündigungen gegeben, die auf ihre Arbeit im Amt und was sie erreichen möchte schließen lassen. Zum einen möchte Dorothee Bär eine stärkere Digitalisierung an den Schulen. Sie vertritt die Meinung, dass nicht nur Mathematik, Deutsch und Geschichte gelernt werden sollen, sondern auch Programmiersprachen. Software bestimmt immer mehr unsere Aktionen und unser Leben, deshalb sollten wir diese auch verstehen.

Auch den Breitbandausbau möchte die CSU-Politikerin unterstützen. Dessen Fertigstellung wird nun auf das Jahr 2025 verschoben und bis dahin, soll auch ein erster Entwurf für ein “Recht auf schnelles Internet” stehen. Dies passt auch gut zusammen mit dem Projekt e-Government. Hierbei handelt es sich um ein digitales Bürgerportal, mit dem jeder auf die Dienstleistungen und die Verwaltungsbereiche zugreifen kann. So haben die Mitarbeiter in der Verwaltung mehr Zeit für einen freundlichen Kundenservice und Routine fällt weg. Außerdem sollen die Bürger selbst bestimmen können, welche Daten sie mit welchem Verwaltungsbereich teilen.

Zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat Dorothee Bär eine feste Stellung. Sie ist entschiedene Gegnerin und sagt dazu: “Die Meinungsfreiheit gerät zunehmend unter die Räder”. Das Gesetz ist eindeutig zu viel des Guten und “Es verstößt gegen die Verfassung.”

Fazit – hohe Erwartungen an die Staatsministerin für Digitales

Nicht nur die Bürger dürfen sich auf mehr Fortschritt im digitalen Wandel freuen. Unternehmer und die eSport-Szene setzen auf Dorothee Bär. Als junge und internetaffine Politikerin kennt sie das Thema besser, als die Alteingesessenen und beschäftigt sich regelmäßig damit. So können endlich in der Frage zum Netzausbau Antworten erwartete werden. Zudem ist das Projekt e-Government sehr zu begrüßen, denn es wird vielen das Warten auf dem Amt oder auf einen Termin ersparen. Allerdings wird die Aufgabe von Frau Bär nicht sehr leicht sein, denn sie besitzt nur eine Koordinationsaufgabe, die drei Federführenden Ministerien werden viel Mitspracherecht einfordern.

Die Europäische Union stärkt die Verbraucher durch härtere Datenschutzgesetze.

Im Mai 2018 fällt der Startschuss zur EU-DSGVO – hier erfährst du mehr

2018 kommt die neue EU-DSGVO – was steckt dahinter?

Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-DSGV bzw. EU Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf das Erfassen und personenbezogener Daten und wie Unternehmen damit umgehen dürfen. Die EU-Verordnung betrifft jedes Unternehmen mit Sitz in der EU und alle Unternehmen, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Ziel der Verordnung ist es ein einheitliches Gesetz für sämtliche EU-Länder zu schaffen, die bis dahin sehr unterschiedliche Gesetze zum Schutz der Userdaten entwickelt hatten.

Was sind personenbezogene Daten nach EU-DSGVO?

Der Begriff personenbezogene Daten wird mit der EU-DSGVO erweitert. Vorher zählten dazu nach deutschem Recht nur Daten, die direkt zu einer natürlichen Person zugeordnet werden können. Das wären beispielsweise der Name, die Wohnadresse oder die E-Mail-Adresse. Mit diesen Daten wird eine Person identifiziert. Nun müssen auch Daten geschützt werden, die zu einer Identifizierung beitragen können. Das sind beispielsweise Cookie-Kennungen, Werbe-IDs oder IP-Adressen. Das heißt, die Person ist dem Unternehmen vll. nicht mit Namen bekannt aber durch ihre zugewiesene Werbe-ID und dem nachvollziehbaren Verhalten könnte sie identifiziert werden. Je nach Informationsgehalt der Daten muss für entsprechenden Datenschutz gesorgt werden, dieser ist immer am Stand der Technik zu orientieren.

Wann darf ich die Daten meiner Webseitenbesucher erfassen?

Foto für den Blogbeitrag zur EU-DSGVO von Pixabay.com.

Wer Daten von Drittanbietern verarbeiten lässt benötigt einen Datenverarbeitungs-Vertrag mit diesen.

Da das deutsche Datenschutzrecht bereits sehr umfangreich war, sind bereits viele Unternehmen gut gewappnet für die neuen Regelungen. Allerdings gibt es auch einige schwerwiegende Entscheidungen.

Bevor personenbezogenen Daten erfasst werden, muss der Benutzer um Erlaubnis gefragt werden. Früher war das so geregelt, dass viele Webseiten einfach darüber informierten, dass Cookies gesetzt wurden und man mit einem Klick auf den OK-Button lediglich die Nachricht verschwinden lässt. Der Benutzer muss also die Webseite verlassen, wenn er seine Daten nicht preisgeben will. Dieses System ist als Opt-out-System bekannt.

Mit der EU-DSGVO wandelt sich dieses zu einem Opt-in-System. Das heißt, der Benutzer muss zuerst gefragt werden, ob er damit einverstanden ist das Cookies gesetzt werden. Diese Erlaubnis muss er vollkommen freiwillig abgeben. Es darf also kein Häckchen gesetzt sein und wenn der Nutzer keine Erlaubnis gibt, darf er trotzdem die Webseite nutzen. Nutzern, die eine Erlaubnis erteilen, muss auf der Webseite eine einfache Möglichkeit zum Widerrufen geboten werden. Dieser Sachverhalt nennt sich “Verbot mit Erlaubnisvorbehalt”. Die personenbezogenen Daten dürfen aber auch erhoben werden, wenn bestimmte rechtliche Rahmen bestehen. Beispielsweise ist es erlaubt Adressdaten von Kunden eines Onlineshops zu archivieren, da es vom Steuerrecht verlangt wird.

Das Opt-in muss zudem detailliert dokumentiert werden, um später im Streitfall nachzuweisen, dass der Nutzer die Zustimmung gegeben hat. Wie detailliert das erfolgen muss, ist nicht eindeutig. Um auf der sicheren Seite zu bleiben sollte erfasst werden, dass der Opt-in angezeigt wurde, das Datum und der Zeitpunkt der Einwilligung sowie die IP-Adresse der Person.

Welche Dokumentationen kommen auf Unternehmen zu?

Neben dem Archivieren der Einwilligungen, die jedes Unternehmen nachzuweisen hat, müssen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern ihre Datenverarbeitungsvorgänge dokumentieren. Es ist festzuhalten, was für personenbezogene Daten verwendet werden, auf welchem gültigen Recht dies passiert, wie lange diese Daten gespeichert bleiben, wie sie erhoben wurden und zu welchem Zweck die Verarbeitung geschieht. Werden personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben ist mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag zu kontrollieren, dass sich dieser ebenfalls an die DSGVO hält. Hier lohnt es sich, ab einer bestimmten Unternehmensgröße einen Datenschutzbeauftragten zu bestimmen.

Sehr interessant ist hier die Auskunftspflicht der Unternehmen. Möchte ein Benutzer wissen, welche Daten von ihm gesammelt wurden, kann er nun eine Anfrage an das Unternehmen stellen und dort seine Daten einsehen. Außerdem kann der Besucher seine Einwilligung widerrufen und die gesammelten Daten müssen gelöscht werden. Zusätzlich muss die Datenschutzerklärung weitgreifend überarbeitet werden. Sie muss nun leicht zugänglich, verständlich und in einfacher Sprache formuliert sein. Sie muss genau erläutern, welche Daten erhoben werden, was das Ziel der Datenerhebung ist, wie das geschieht und welche Rechte die Besucher der Webseite haben.

Fazit zur EU-DSGVO

Die Großen Unternehmen wie Google, Facebook und Co. müssen sich dem EU-DSGVO beugen.

Vor allem die großen Unternehmen müssen viel Dokumentieren.

Die neue Verordnung erhöht den Aufwand für Unternehmen durch Dokumentations-, Nachweis- und Rechenschaftspflicht. Datenschutzerklärungen müssen umgeschrieben werden und es muss für Besucher der Seite eine Möglichkeit eingeräumt werden, die erfassten Daten einzusehen. Zudem wird das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt zusammen mit dem neuen Gesetz zur ePrivacy die Branchen Affiliate- und Online-Marketing in Atem halten, da dort mit Tracking und Cookies gearbeitet wird. Wer sich noch nicht mit der EU-DSGVO beschäftigt hat, sollte dies schnellstmöglich tun!

Ob Verbraucher wirklich von der Verordnung profitieren, muss sich im Einsatz zeigen. Wichtig und sinnvoll sind jedenfalls die neuen Datenschutzregelungen, die z.B. eine SSL-Verschlüsselung fordern und den Begriff der personenbezogenen Daten erweitert.

Hier gibt es einen Link zum Rechtstext!

 

 

 

 

P.S. Hier noch ein Link zu unserem Eintrag im Branchenverzeichnis!