Umfrage – gebrauchte Office Lizenzen bei Start-ups und Gründern

Shares-Office mit Laptop, Smartphone und Zeichenblock beim Arbeiten

Als Online-Händler ist es wichtig, seine Kunden und den Markt genau zu kennen, denn wir kommen nicht täglich mit unseren Webseiten-Besuchern ins Gespräch, um herauszufinden, was sie bewegt. Deshalb haben wir uns gedacht eine Umfrage zum Thema “Gebrauchte Office Lizenzen bei Start-ups und Gründern” aufzustellen. Wir wissen, dass bei Start-ups das Budget für Software-Lizenzen sehr gering aufgestellt ist. Wie stehen also die Entrepreneure zu gebrauchten Softwarelizenzen als Alternative?

Aufbau der Umfrage zu gebrauchten Office-Lizenzen für Start-ups und Gründer

Da wir uns nicht sicher waren, wie die Umfrage ankommt, haben wir zuerst eine kleinere Version erstellt, welche die wichtigsten Themengebiete abgrast. Folgende Antwortmöglichkeiten haben wir in die Umfrage aufgenommen:

  1. Wir benutzen Office 365 oder haben uns Office gekauft.
  2. Es gibt gebrauchte Office-Lizenzen?
  3. Wir arbeiten lieber mit einer kostenlosen Alternative (Open Office/Libre Office).
  4. Wir benutzen bereits gebrauchte Office-Lizenzen.
  5. Finger weg von gebrauchten Lizenzen!

Zusätzlich durften die Teilnehmer eigene Antworten erstellen. Diese Umfrage haben wir anschließend in mehreren Facebook-Gruppen mit Start-ups und Gründern gepostet, die zusammen eine Mitgliederanzahl von mehr als 14.000 Personen aufweisen. Dabei müssen natürlich doppelte Mitgliedschaften und die Aktivität der Gruppenmitglieder mit berücksichtigt werden, wodurch die reale Zahl wesentlich kleiner sein wird.

Gebäude von Microsoft mit Logo

Microsofts begehrte Office-Suit hat ihren Preis – sind gebrauchte Office Lizenzen eine Alternative?

Was sagt die Gründerszene zu gebrauchten Office Lizenzen?

Die Umfrage stand einige Tage in den Gruppen und wurde gesehen, kommentiert, geliked und gedisliked. Wir haben viele Antworten erhalten und diese im folgenden Diagramm zusammengefasst.

Stimmenanteile in Prozent

Ergebnis der Umfrage in der Start-up Branche zu gebrauchten Office Lizenzen

Rund 37 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzen bereits eine gekaufte oder gemietet Office Version und bezahlen dementsprechend viel Geld. Wer sich Microsoft Office Professional 2016 zulegen möchte, kann dafür stolze 539 Euro im Microsoft Store bezahlen. Falls die gemietete Version reicht, dann fallen für Office 365 pro Jahr “nur” 105,6 Euro an.

32.5 Prozent sind sich nicht bewusst, dass sie Office auch als gebrauchte Lizenz erwerben können. Dies ist ein recht großer Anteil und spricht viel dafür, dass mehr Aufklärungsarbeit rund um das Thema gebrauchte Software betrieben werden muss.

Für die kostenlose Alternative zum Office Suite, also Open Office oder Libre Office, haben sich bereits 16 Prozent der Befragten entschieden. Da diese Office-Versionen allerdings mit einer wesentlich geringeren Unterstützung im Bereich Team-Arbeit einhergehen und bei der Verwaltung von E-Mails keine Alternative bieten (hier geht’s zu unserem Vergleich von Microsoft Office und Open Office) ist diese Wahl mit Einschränkungen verbunden. Besonders Microsofts Outlook ist ein sehr mächtiges Tool, was im Unternehmer-Alltag nicht fehlen darf.

Rund 5 Prozent der Umfrageteilnehmer raten ganz von gebrauchten Office Lizenzen ab. So gab es in der Kommentarsektion den Einwurf, dass durch gebrauchte Software der Nachweis-Aufwand steige, den das Unternehmen bei einer Lizenzprüfung hat. Erfreulicherweise benutzen aber bereits rund 7 Prozent der Unternehmer eine gebrauchte Office-Lizenz.

Neben unseren vorgegebenen Antworten gab es auch eine neu hinzugefügt, die statt Microsoft Office das Google G Suite empfiehlt. Hier lässt sich in einem zukünftigen Blog-Beitrag nochmal genauer hinschauen, wie dieses im Vergeleich zu Microsoft dasteht.

Großraumbüro mit belebten Arbeitsplätzen.

Gebrauchte Office Lizenzen für Start-ups und Kleinstunternehmen – 32 Prozent haben davon noch nie gehört!

Fazit zur Umfrage

Die Aussagefähigkeit unserer Umfrage zu gebrauchten Office-Lizenzen bei Start-ups ist mit 43 Teilnehmern nicht fundamental, aber da die Teilnehmer alle aus der Gründer-Szene kommen, gibt sie doch einen Hinweis auf die allgemeine Stimmung zu diesem Thema.

Wenn die Stimmen herausgerechnet werden, die bereits eine gebrauchte Office-Suite benutzen, lieber mit Google G Suite arbeiten oder keine gebrauchte Software einsetzen möchten, dann bleiben ganze 53 Prozent der Umfrage-Teilnehmer übrig, die von einer gebrauchten Lizenz profitieren könnten. Denn sie benutzen entweder die teuere Neuware, bezahlen jeden Monat einen Betrag oder müssen mit einer kostenlosen Alternative leben. Gebrauchte Office Lizenzen reduzieren die Kosten eines Neukaufes um mehr als die Hälfte und sind deshalb besonders für Start-ups lohnenswert.

Für die Zukunft planen wir eine größere Umfrage mit mehr Teilnehmern, um zusätzlich Informationen zu gewinnen. Die Ergebnisse werden wir euch natürlich auch wieder in einem Blog-Beitrag präsentieren.  Dies trägt schließlich auch etwas dazu bei, Unternehmer über die Existenz und Legalität von gebrauchten Software-Lizenzen aufzuklären.

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