Verkauf von Volumenlizenzen

Gerichtsbeschluss zum Verkauf von Volumenlizenzen

Gebrauchte Office Volumenlizenzen für kleine IT-Budgets

MS Office ist aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. 1989 zum ersten Mal für den Mac veröffentlicht, haben sich die hilfreichen Programme von Microsoft im Laufe der Jahre zu einem Standard im Büro entwickelt. Das liegt nicht nur an der einfachen Bedienung, sondern auch an dem umfangreichen Paket. Neben einem Schreibprogramm, einer Tabellenkalkulation und der im Management so wichtigen PowerPoint-Präsentation, beinhaltet Office auch Outlook, eines der beliebtesten Programme für die Verwaltung von E-Mails.

Durch den umfassenden Support und ständige Weiterentwicklungen ist der Preis für die effizienten Tools hoch. Da fast alle Unternehmen mit Office arbeiten, stellt das besonders für kleine Unternehmen und Freelancer eine Herausforderung dar. Mit dem Gerichtsentscheid vom EuGH am 3. Juli 2012 gibt es nun die passende Lösung für kleine Budgets. Dieser erklärte den Weiterverkauf von gebrauchten Office Lizenzen für legal. Hinzu kommt die „Usedsoft-III-Entscheidung“ vom BGH, die das Splitting von Office Volumenlizenzen erlaubt. Dadurch können ungenutzte Einzelplatzlizenzen an Dritte veräußert werden. Das entlastet das IT-Budget auf beiden Seiten.

Was ist eine Office Volumenlizenz?

Eine Microsoft Office Volumenlizenz umfasst fünf oder mehr MS Office Einzelplatzlizenzen, die gebündelt dem Käufer zur Verfügung gestellt werden. Deshalb werden diese oft von Unternehmen gekauft, die mehrere Arbeitsplätze mit MS Office ausstatten wollen. Die Software wird dabei per Download zur Verfügung gestellt, was den Preis reduziert. Je nach Unternehmensgröße und Branche werden andere Service-Pakete als Zusatz angeboten.

Abhängig von der Version umfasst die Lizenz unterschiedliche Komponenten, die sich aus den folgenden Produkten zusammensetzen.

Word Publisher
Excel OneNote
PowerPoint InfoPath
Outlook Lync
Access

Wieso ist Office eine gute Bürosoftware?

MS Office überzeugt so viele Unternehmen und Nutzer, weil es einfach zu bedienen und schlicht intuitiv ist. Innerhalb weniger Klicks können selbst Anfänger professionelle Ergebnisse erzeugen. Die zahlreichen Schulungsangebote ermöglichen zudem das Personal auf dem neuesten Stand zu halten und alle notwendigen Kniffe beizubringen. Durch die unzähligen Vorlagen in Word oder PowerPoint ist binnen kürzester Zeit ein seriöses Dokument erstellt, das Kunden präsentiert werden kann.

Da Office von fast überall verwendet wird, fällt der Dateiaustausch zudem leicht. Ohne Formatierungsverluste können wichtige Dokumente von einem Unternehmen zum anderen weitergereicht werden. Das spart Zeit und Kosten. Dabei hilft auch die Kompatibilität der einzelnen Komponenten. So kann eine in Excel erstellte Tabelle spielend leicht in Word für eine Executive Summary eingefügt werden. Fortgeschrittene können durch die integrierte VB-Entwicklunsumgebung eigene kleine Makros schreiben, die das Erstellen von Berichten oder Rechnungen automatisieren. VB kommt besonders beim Umgang mit Excel zum Einsatz und bietet hier tief gehende Möglichkeiten, sodass Excel selbst im wissenschaftlichen Bereich eingesetzt wird.

Da Office nicht nur aus einem Programm besteht, sondern ein geschnürtes Paket aus zahlreichen nützlichen Tools ist, gibt es zudem für alle Anwendungsbereich eine Lösung. Hier ist besonders das E-Mail Programm Outlook zu erwähnen. Es gibt Unternehmen, die eine Office Lizenz ausschließlich wegen diesem effizienten und sehr umfangreichen E-Mail-Clients erwerben. Neben dem übersichtlichen Verwalten von Mails, bietet der Client das automatische Versenden von Mails, Abwesenheitsbenachrichtigungen, eine hervorragende Kalenderfunktion und vieles mehr an.

Microsoft bietet einen umfangreichen Support für seine Programme. Es werden regelmäßig Updates veröffentlicht, neue Versionen entwickelt und es gibt zahlreiche Anlaufstellen für die Problemlösung. Zudem ist Office auch auf mobilen Geräten verfügbar, was dem Einsatz von Tablets und Smartphones für mobiles Arbeiten zugutekommt. Nun kann es passieren, dass im Unternehmen durch Umstrukturierungen oder Arbeitsplatzabbau nicht mehr die volle Nutzerzahl der Office Volumenlizenz eingesetzt wird. Um hier die aufgewendeten Softwarekosten wieder zurückzuführen, ist es nun möglich, diese an Dritte weiterzugeben.

Vorteile von gebrauchten Office Lizenzen

Software verschleißt nicht. Wer eine gebrauchte Office Lizenz kauft, der erhält ein neuwertiges Produkt, dass zudem von Updates und dem Microsoft Support profitiert. Dabei können bis zu 50 % des Neupreises eingespart werden. Für Unternehmen, die bereits mit Office arbeiten, ergibt sich zudem ein weiterer Vorteil. Es kann passieren, dass neue Lizenzen hinzugefügt werden müssen aber Microsoft die vorhandene Office-Version nicht mehr unterstützt. Um die Migration auf eine neuere Office Volumenlizenz und die einhergehenden Schulungs- und Softwarekosten zu vermeiden, kann auf gebrauchte Office Lizenzen zurückgegriffen werden. Diese gibt es in allen Versionen. So kann ein einheitlicher Stand im Unternehmen sichergestellt werden.

Privatpersonen, die gerne zu Hause mit Office arbeiten möchten, profitieren vom geringen Preis der gebrauchten Versionen. Da MS Office Kenntnisse bei vielen Berufen vorausgesetzt wird, eröffnet sich außerdem eine kostengünstige Alternative zum Lernen und Trainieren. Besonders Freelancer haben ein sehr geringes Budget. Wenn hier zu hohe Kosten für Software entstehen bedeutet das schnell das Aus für die Selbstständigen. Gesplittete Office Volumenlizenzen sind hier eine echte Lösung. Auch öffentliche Behörden sind dazu angehalten sich die Angebote der Gebrauchthändler vorlegen zu lassen, da Microsoft den vollen Support für die Software garantiert und zusätzliche Wartungsverträge ohne Probleme abgeschlossen werden können. Das hat die Vergabekammer Münster am 01.03.2016 entschieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*